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Datum: 28. September 2022 - 05:34 Uhr

Unsere Gemeinde und was uns als Gemeinde wichtig ist

Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen, spricht Christus.

Wer sich entwickeln möchte, braucht ein Ziel und Klarheit über den Weg dorthin. In unserer Gemeinde haben sich im Herbst 2006 bis Sommer 2007 etwa 60 Gemeindeglieder aus den verschiedenen Gruppen unserer Gemeinde auf einen Gesprächsprozess eingelassen, um auf die Fragen Antwort zu finden: Wer sind wir? Wohin müsste sich unsere Gemeinde entwickeln? Wie könnten wir das erreichen? Die Beantwortung der ersten Frage nahm den Arbeitskreis ganz in Anspruch. Die folgenden Sätze beschreiben, wer wir sind und was wir wollen. Sie beschreiben einen Ist-Zustand und auf welchem Weg wir sind.

Die Lutherkirchgemeinde Radebeul versteht sich als Gemeinschaft von Christen unterschiedlicher Prägung, unvollkommene und begabte Menschen, die das Apostolische Glaubensbekenntnis miteinander verbindet.

Sie versammeln sich um Christus als Zentrum und nehmen das Wort Gottes ernst.

Unsere Mitte ist der Gottesdienst.Wir leben und gestalten Gemeinschaft. Unser Miteinander ist geprägt von Transparenz und offenem Umgang.

Wir wollen sensibel für unser Umfeld sein, suchen das Gespräch mit Anderen und nehmen die Nöte unserer Mitmenschen wahr.Darauf möchten wir mit Wort und Tat durch Evangelisation und diakonisches Handeln reagieren.

Kirchspiel in der Lößnitz erhält Medienpreis für digitale Sonntagsgrüße Sondersendung zur Preisverleihung am 1. Advent

Das Kirchspiel in der Lößnitz hat mit seinen „Digitalen Sonntagsgrüßen“ jetzt einen Evangelischen Medienpreis gewonnen. Am Buß- und Bettag hat Oberlandeskirchenrat Karl Ludwig Ihmels vom Evangelischen Medienverband in Sachsen e.V. Vertretern des Kirchspiels im Gemeindezentrum in Radebeul-Ost eine Urkunde und den Gutschein für den Preis überreicht. Diese Verleihung vor Ort wurde aufgezeichnet und wird am 1. Advent in einer Sondersendung des Magazins „Evangelisch in Sachsen“ ausgestrahlt.

Die Sondersendung wird um 9 Uhr als Premiere in den regionalen Programmen von SACHSEN FERNSEHEN ausgestrahlt. Die Premiere kann man auch auf dem YouTube-Kanal der Sendereihe „Evangelisch in Sachsen“ sowie auf der Website des Evangelischen Medienverbandes verfolgen:

Danach steht das Video auf der Website des Evangelischen Medienverbandes (http://medienverband-sachsen.de) sowie auf dem YouTube-Kanal von „Evangelisch in Sachsen“ zur Verfügung.

Der Evangelische Medienverband in Sachsen hatte im Sommer dazu aufgerufen, sich mit Projekten zu bewerben, die aus der Krise heraus entstanden sind. Gesucht waren neue Wege und Formate, die auch in Zeiten von Corona Menschen zusammengebracht und die frohe Botschaft verkündet haben. „Wir haben uns sofort nach dem Einbruch von Corona im März 2020 zusammengesetzt und überlegt, wie wir trotzdem mit der Gemeinde in Kontakt bleiben können“, erklärte Pfarrer Christof Heinze bei der Preisverleihung. „Aus der Not ist etwas sehr Schönes entstanden: Die vier Gemeinden in Radebeul, Reichenberg und Moritzburg haben sich durch die wöchentlichen digitalen Sonntagsgrüße besser kennen gelernt und gemeinsam auf den Weg gemacht.“

Auch die Jury des Evangelischen Medienpreises hat dieses Format überzeugt: Die digitalen Sonntagsgrüße des Kirchspiels in der Lößnitz sind damit auf dem 2. Platz gelandet und erhalten als Preis einen Technikgutschein in Höhe von 750 Euro. „Wir finden es genial, wie sich durch die Sonntagsgrüße Mitarbeitende und Gemeinden besser kennen gelernt haben“, so Ihmels bei der Preisverleihung.

Informationen zu den eingereichten Projekten und den Gewinnern finden Sie unter http://medienverband-sachsen.de/mp2021-die-teilnehmer/

Der nächste Medienpreis des Evangelischen Medienverbandes in Sachsen e.V. wir voraussichtlich 2023 ausgelobt.

12 gute Gründe in der Kirche zu sein

1. Es gibt Dinge, die kann man sich nicht selbst sagen,
wie z.B. „Ich liebe dich!“ Die christlichen Kirchen geben mit dem christlichen Glauben eine Wahrheit weiter, die Menschen sich nicht selbst sagen können. Aus dieser Wahrheit ergeben sich Leitlinien für ein verantwortungsbewußtes Leben, das über die eigene Generation hinausdenkt. Wer das will, findet in den Kirchen ein Trainingsraum.

2. In den christlichen Kirchen wird die Sehnsucht nach Segen gehört,
werden die Träume von einer besseren Welt bewahrt und die Frage nach dem Sinn des Lebens beantwortet.

3. Unsere Kirche begleitet Menschen von der Geburt bis zum Tod.
Wir erzählen weiter, wie im Vertrauen auf Gott und Jesus Christus Menschen befreit werden zu leben, für Recht und Gerechtigkeit eintreten, unsere Schöpfung bewahren lernen und in der Gemeinschaft unter Christen, Gottes Nähe im Gottesdienst erfahren, und dass trotzalledem Gott zu jeder Zeit mit uns geht.

4. In unserer Kirche bekommen Menschen ein Gefühl und die Gewissheit dafür, dass das Leben über den Tod hinausreicht.

5. Unsere Kirchen sind Orte der Ruhe und Besinnung.
Unsere Gesellschaft ist gut beraten, solche Orte zu bewahren und zu pflegen.

6. In unseren Kirchen treten Menschen mit ihren Gebeten und Gottesdiensten für andere ein. Sie tun das auch stellvertretend für die Gesellschaft.

7. Die Kirchen setzen sich dafür ein, dass Sonn- und Feiertage mit ihren Themen, ihrer Musik und ihrer Athmosphäre Ruhepausen im Leben bleiben, denn „ohne Sonntag gibt es nur noch Werktage“.

8. In der Kirche wird der ganze Mensch ernst genommen und in der Seelsorge angenommen und begleitet.

9. Die Kirchen unterstützen und stützen die Schwachen in der Gesellschaft,
weil der biblische Gott in erster Linie ein Gott der Armen und Schwachen ist.

10.  In unseren Kirchen arbeiten viele ehren- und hauptamtlich Engagierte in Krankenhäusern,
Kindergärten, Schulen, Initiativen, sozialen Einrichtungen und nehmen gesellschaftliche und politische Verantwortung wahr. Sie schaffen ein besonders menschliches Klima.

11. In unseren Kirchen sind Musik und Kunst bis heute prägende Kräfte unserer Kultur.

12. Unsere Kirchen schenken eine weltweite christliche Gemeinschaft.
Wo immer wir leben, ist Kirche für uns da und bietet ein Zuhause an.

Pastor Roland Knöll, überarbeitet Pfarrer Christian Mendt